ROBERT-WETZLAR-BERUFSKOLLEG UNESCO-PROJEKTSCHULE
MEINE ERFAHRUNG IN DER DEUTSCHEN SCHULE VALENCIA Innerhalb des Erasmus+ Programms habe ich 8 Monate meines Anerkennungsjahres in der deutschen Schule in Valencia gearbeitet. Ich habe diese Schule über das Internet gefunden und dort meine Bewerbung eingereicht. Über Skype fand mit der Leitung mein Bewerbungsgespräch statt. Eine Wohnung habe ich vor Ort gesucht und über die Internetseite Idealista gefunden. Bevor die Arbeit losging, hatte ich noch eine Woche Zeit, mich auf die kommenden Monate vorzubereiten (Wohnungssuche, Stadt erkunden). Ich habe in einer Vorschulgruppe mit 18 Kindern im Alter von 5 bis 6 Jahren gearbeitet. Als es dann mit der Arbeit losging, war ich anfangs sehr nervös und wusste noch gar nicht, was genau auf mich zukommt. Die deutsche Schule in Valencia besteht aus einem Kindergarten, einer Vorschule, einer Grundschule und einem Gymnasium. Die Schule ist sehr groß und wirkt zu Beginn sehr einschüchternd, doch von Tag Eins wurde ich sowohl von den Kindern, den Eltern und dem Team sehr gut aufgenommen und ich habe mich von Anfang an sehr wohlgefühlt. Die Arbeit war sehr lebensfroh, laut und lebendig. Auch wenn es eine deutsche Schule ist und der Schwerpunkt auf der deutschen Sprache liegt, bekommt man auch dort die spanische Mentalität sehr zu spüren. Zum Mittagessen gibt es für die Kinder und für die Erzieher immer spanische Gerichte wie z.B.: Paella, Bocadillos & Calamaris. Aber auch für die Vegetarier und Veganer ist gesorgt. Während meines gesamten Aufenthaltes, wurde ich sehr gut von meiner Praxisanleiterin und dem Kollegium begleitet, sowie bei meinen schulischen Aufgaben, aber auch bei meiner Entwicklung zur angehenden Erzieherin. Ich habe bei meiner Arbeit dort unglaublich viel gelernt und hatte eine Menge Spaß. Es wurde nie langweilig. Meine Mittagspause konnte ich entweder bei einem der schönen Cafés verbringen, oder konnte einfach mal im wunderschönen Park vor der Schule entspannen.
DSV Außengelände
Park vor der DSV
Das Leben in Valencia war sehr aufregend. Die ersten 3 Monate habe ich dort in einer WG gelebt, diese befand sich in Ruzafa, einer sehr hippen, aber auch teuren Gegend. Nach einigen Monaten habe ich beschlossen, in die Altstadt von Valencia umzuziehen. Dort habe ich mit einer Arbeitskollegin, aber auch sehr guten Freundin, zusammengelebt. Das Leben in der Altstadt ist sehr günstig, sowohl das Ausgehen aber auch das Wohnen. Die Altstadt war wunderschön und nur 20 Minuten zu Fuß von meiner Arbeit entfernt. Die Stimmung dort war stets gut, es gab Livemusik und die Bauten der Altstadt haben mich sehr in ihren Bann gezogen. Aber nicht nur die Stadt Valencia ist wunderschön, es gibt auch außerhalb viele Orte die man erkunden kann. Valencia hat viel zu bieten, von Stränden, bis zu Seen und einer großen Parkanlage. Trotz der Pandemie gab es viele Angebote, die man wahrnehmen konnte, von Sprachaustausch-Treffen in Cafés mit anderen Erasmus-Teilnehmern, bis zu kostenlosen Sportangeboten im Turia Park. Valencia ist eine sehr interkulturelle Stadt, man lernt schnell Menschen von überall kennen und man findet schnell Anschluss. Ich bin unglaublich froh darüber, dass ich das Angebot angenommen habe, 8 Monate im Ausland zu verbringen. Ich habe sehr viel dazugelernt, konnte mein Spanisch und Englisch verbessern und habe tolle neue Freunde gefunden.
Sot de chera